„Nord bei Nordwest“ (ARD)-Fan zeigt harmloses Haus – krass, was hinter den Türen geschah
„Nord bei Nordwest“ (ARD)-Fan zeigt harmloses Haus – krass, was hinter den Türen geschah
Regelmäßig machen Fotos auf Facebook die Runde – doch viele „Nord bei Nordwest“-Fans wissen gar nicht, was da wirklich zu sehen ist.

Manchmal schlägt die Realität die Fiktion um Längen. Das weiß sogar Hinnerk Schönemann, der in einem bestimmten Haus an der Ostsee nächtigen wollte, aber nicht durfte. Dabei war er innerhalb der Reihe „Nord bei Nordwest“ (ARD) schon drin.
Es geht um das kleine Strandhäuschen, das innerhalb von „Nord bei Nordwest“ als Kulisse für das Haus von Lona Vogt (Henny Reents) bis Folge 11 Pate stand. MOIN.DE war vor Ort und erfuhr, was dem Zuschauer sonst verborgen bleibt…
„Nord bei Nordwest“: Schöner als jede ARD-Fiktion
Ein Mann teilt per Facebook ein Foto von einem kleinen Häuschen, ohne Kommentar dazu. Trotzdem weiß sofort jeder, dass es sich um das ikonische Strandhäuschen auf Fehmarn handelt, das Henny Reents aka Lona Vogt in der Reihe „Nord bei Nordwest“ „bewohnte“. Wie es dazu kam und wie bewegt die Geschichte des Original-Schauplatzes ist, wissen dafür nur wenige.
Wie MOIN.DE im Gespräch mit den Eigentümer-Ehepaar Hessland erfuhr, war das kleine Häuschen ursprünglich eine Jagdhütte. Über Bekannte erhielten die Hesslands den Zuschlag für ihr persönliches Traumhaus, später schaute ein Film-Scout vorbei – und die „Nord bei Nordwest“-Legende war geboren. Was beim Genuss der älteren Folgen kaum jemand ahnt: Die ARD drehte das Haus auf Fehmarn für jede Szene komplett auf Links!
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„Nord bei Nordwest“: Kleiner als gedacht
Für die Dreharbeiten in „Lonas Haus“ stapelte die Crew jedes Mal sämtliche Möbel der Hesslands hinter dem Haus. „Unter einer Plane. Und nach einem Drehtag war dann alles wieder an Ort und Stelle – sogar Knicke in den Sofa-Kissen waren genau dort, wo sie vorher waren“, verraten die Hesslands beim Besuch von MOIN.DE. Dabei entfaltet sich der Charme des Häuschens erst so richtig, wenn die „Nord bei Nordwest“-Kameras aus sind.
Auch wenn das Haus viel größer wirkt als es eigentlich ist (ein Phänomen, dem auch Besucher des ‚Schellfischposten‘ aus ‚Inas Nacht‘ regelmäßig erliegen), entfalten die winzigen Räume sofort ihren Charme. Rustikale Möbel, ein steiler Aufgang zum Schlafzimmer und viel, viel Holz machen den „Nord bei Nordwest“-Drehort inmitten windschiefer Kiefern zum Kleinod.
Ferien á la „Nord bei Nordwest“?
Wer im ersten Stock durch den neu aufgesetzten Giebel blickt, genießt nicht nur einen traumhaften Blick auf die Ostsee, in drei Himmelsrichtungen. Es scheint, als habe sich ein Maler extra viel Zeit genommen, ein beinahe surreales Gemälde von Natur und heimeliger Einrichtung zu malen, so schön ist es. Da will man doch gleich Ferien machen – geht das?
Als Ferienwohnung zu Mieten ist das kleine Haus auf Fehmarn nicht, allen Gerüchten zum trotz, wie die Hesslands gegenüber MOIN.DE zugeben. Obwohl schon Hinnerk Schönemann „für einen Freund“ anfragte. Leider abgelehnt. „Das Haus ist ein wahr gewordener Traum“, sagen die Hesslands – ihr ganz persönlicher. Und eben ein klein bisschen wahrgewordene „Nord bei Nordwest“-Geschichte.








