Ex-Bürgergeld-Empfängerin hat neuen Job – „Ich bin gestresst“
Ex-Bürgergeld-Empfängerin hat neuen Job – „Ich bin gestresst“
Ex-Bürgergeld-Empfängerin Janine arbeitet in einer Kita. Doch der stressige Alltag mit Job und Kindern setzt ihr immer mehr zu.

Doku-Formate wie „Hartz und Herzlich“ und „Armes Deutschland“ begeistern Zuschauer des Senders RTL2 bereits seit Jahren. Kamerateams begleiten Sozialhilfe- und Bürgergeld-Empfänger in ihrem Alltag und zeigen ihre finanziellen und zwischenmenschlichen Schwierigkeiten auf.
Auch Protagonistin Janine war in der Vergangenheit von der Unterstützung des Staates abhängig. Mittlerweile hat die zweifache Mutter jedoch einen festen Job gefunden. Doch der Stress des täglichen Arbeitens belastet sie bereits nach kurzer Zeit.
Ex-Bürgergeld-Empfängerin ist überfordert
Am Donnerstag (11.09) zeigt RTL2 eine neue Folge der Kultserie „Hartz und Herzlich“. In der „Neuauflage des Tostebrotsongs“ erfahren Zuschauer unter anderem Neues aus dem Leben von Protagonistin Janine.
Janine hat in ihrem Leben schon einiges erlebt. Als Beauty-Salon-Inhaberin wollte sie sich selbstständig machen, doch dieser Plan scheiterte und die 28-Jährige musste Bürgergeld beantragen. Jetzt hat die zweifache Mutter endlich einen neuen Job gefunden und arbeitet als Integrationshelferin in einer Kita. Doch der Alltag als alleinerziehende Mutter von vierjährigen Zwillingen und das neue Berufsleben bringen sie immer mehr an ihre Grenzen.
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Janine gesteht: „Ja, ich bin gestresst! Die Arbeit, die Rumrennerei, die Kinder natürlich. Ich habe nur Zeit für mich, wenn ich mir meine Füße abends hochlege und ins Bett gehe. Ansonsten ist es Arbeit pur.“ Doch die junge Mutter weiß: „Aber es muss. Das mit dem Laden hat ja nicht geklappt. Deswegen muss da ein Job her, ob ich will oder nicht.“
„Keiner auf der Welt hat seinen Traumjob, denke ich mal. Man muss sich ja auch anpassen können im real life.“
Janine leidet unter stressigem Alltag
Ihr neuer Job setzt der ehemaligen Bürgergeld-Empfängerin ganz schön zu. Janine erzählt: „Mein Job ist ein Knochenbrecherjob. (…) Man hat mit kranken Kindern zu tun, die ganz viel Fürsorge brauchen. (…) Das nimmt man dann ja auch mit nach Hause. Das ist manchmal ein emotionaler Kampf.“ Auch ihr eng getakteter Alltag überfordert die 28-Jährige. Sie berichtet: „Ich steh‘ morgens um 6 auf, dann wecke ich die Kinder und mache das Brot für den Kindergarten fertig. Dann geht es ab in den Kindergarten und von dort aus direkt zur Arbeit. Um 15 Uhr direkt wieder zum Kindergarten. Dann nach Hause und dann fängt erst mein Alltag an.“
Danach folgt das Übliche: Kochen, Putzen, Einkaufen, Papierzeug, Kinder ins Bett bringen. „Viel bleibt mir dann nicht übrig an Zeit“, gesteht Janine. Sie ist sich bewusst: „Manchmal komme ich dann nach Hause und denke mir: die armen Kinder. Weil die mich dann auch noch stressen. Meine Zündschnur ist schon so kurz, wenn ich von der Arbeit komme.“
Aufzugeben und wieder von Bürgergeld abhängig zu sein, ist für Janine jedoch keine Option. Sobald die Kinder älter sind, möchte sich die junge Mutter erneut ihrer Karriere als Make-Up-Artist widmen. Bis dahin beißt sie die Zähne zusammen und kämpft sich durch ihren stressigen Alltag.
Danach folgt das Übliche: Kochen, Putzen, Einkaufen, Papierzeug, Kinder ins Bett bringen. „Viel bleibt mir dann nicht übrig an Zeit“, gesteht Janine. Sie ist sich bewusst: „Manchmal komme ich dann nach Hause und denke mir: die armen Kinder. Weil die mich dann auch noch stressen. Meine Zündschnur ist schon so kurz, wenn ich von der Arbeit komme.“
Aufzugeben und wieder von Bürgergeld abhängig zu sein, ist für Janine jedoch keine Option. Sobald die Kinder älter sind, möchte sich die junge Mutter erneut ihrer Karriere als Make-Up-Artist widmen. Bis dahin beißt sie die Zähne zusammen und kämpft sich durch ihren stressigen Alltag.








