Bürgergeld-Empfängerin denkt nicht ans Arbeiten – „Ich mache mich doch nicht kaputt“
Bürgergeld-Empfängerin denkt nicht ans Arbeiten – „Ich mache mich doch nicht kaputt“
Bürgergeld-Empfängerin Angelique hat keine Lust arbeiten zu gehen. Für sie lohnt sich eine Vollzeitstelle nicht.

Am Samstagabend (6. September) zeigt RTL2 eine neue Folge der Doku „Armes Deutschland“. Dort geben die Protagonisten einen Einblick in ihr Leben, was meist von finanziellen Probleme bestimmt wird. Schließlich leben viele von ihnen von staatlicher Unterstützung, wie beispielsweise dem Bürgergeld.
Die Protagonisten Angelique und ihr Partner Mike arbeiten beide nicht. Der Grund: Sie wollen mehr Zeit für ihren einjährigen Sohn haben. Außerdem lebe es von Bürgergeld und Co. sowieso besser, findet das Paar.
Bürgergeld-Empfängerin zieht Bilanz
In der neuen Folge kriselt es bei dem Ehepaar. Angelique hat ihrem Noch-Ehemann zwei Wochen Zeit gegeben, um aus der gemeinsamen Wohnung zu ziehen. Doch bevor es so weit ist, möchte die Bürgergeld-Empfängerin durchrechnen, wie viel Geld beiden Parteien ohne einander noch zur Verfügung steht.
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Laut der Rechnung der 20-Jährigen haben beide zusammen 3.750 Euro im Monat zum Leben zur Verfügung. Nach der Trennung will Mike wieder bei der Müllabfuhr arbeiten, wo er nach eigenen Angaben 2.600 Euro verdienen wird – dazu kommen noch 150 Euro aus Nebeneinkünften. Davon zieht Angelique die Miete, Nebenkosten und den Unterhalt ab. Somit bleiben ihrem Ex 1.600 Euro im Monat übrig.
„Dafür würde ich nicht arbeiten gehen“
Ihre Rechnung sieht etwas anders aus. Sie würde 563 Euro Bürgergeld und 357 Euro für ihren Sohn. Die Miete wird vom Jobcenter bezahlt und es kommt ihren Angaben nach noch Kindergeld hinzu. Außerdem hat auch Angelique Nebeneinkünfte. Unterm Strich rechnet sich die 20-Jährige ein monatliches Budget von 1.480 Euro für sich und ihren Sohn aus.
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Eine Rechnung, aus der sie deutliche Schlüsse zieht: „Ich habe nur 120 Euro weniger, obwohl er sich den ganzen Tag abrackert. Ich würde dafür nicht arbeiten gehen. (…) Arbeiten lohnt sich nicht, wie man hier sieht. Ich mache mich doch nicht kaputt dadurch!“ Was die Bürgergeld-Empfängerin vergisst: Sie muss von ihrer errechneten Summe zwei Menschen unterhalten.
Mehr Nachrichten haben wir heute hier für dich zusammengestellt:
RTL2 zeigt die neuen Folgen von „Armes Deutschland“ aktuell immer samstags um 20.15 Uhr. Die Episoden gibt es auch vorab in der Mediathek bei RTL+.
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Ihre Rechnung sieht etwas anders aus. Sie würde 563 Euro Bürgergeld und 357 Euro für ihren Sohn. Die Miete wird vom Jobcenter bezahlt und es kommt ihren Angaben nach noch Kindergeld hinzu. Außerdem hat auch Angelique Nebeneinkünfte. Unterm Strich rechnet sich die 20-Jährige ein monatliches Budget von 1.480 Euro für sich und ihren Sohn aus.
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