Bürgergeld-Empfängerin bekommt Schönheits-OP – und muss keinen Cent zahlen
Bürgergeld-Empfängerin bekommt Schönheits-OP – und muss keinen Cent zahlen
Bürgergeld-Empfängerin Janine erzählt den „Hartz und herzlich“-Zuschauern von der Bauchstraffung, die sie von der AOK gezahlt bekommen möchte.
Endlich bekommen RTLZWEI-Zuschauer neue Folgen der Sozialdoku „Hartz und herzlich“ aus Mannheim. Mit dabei ist Zwillingsmama Janine, die alleinerziehende Bürgergeld-Empfängerin teilt bereits seit 2017 ihr Leben mit der Kamera. Nun berichtet sie, wie sie ein zweites Mal für eine Schönheitsoperation kämpft. Die kann sie nämlich nicht aus eigener Tasche bezahlen.

„Heute ist der Termin bei der AOK für Bauch und Brust“, verrät sie, während sie mit Zigarette in der Hand durch den gelben Block läuft. Sie will eine Bauchschürzen-OP, bei der überschüssige Haut und Fettgewebe entfernt werden. Doch der Antrag darauf wurde bereits 2021 abgelehnt. Es gebe keine medizinische Notwendigkeit, hieß es damals. Nun versucht Janine es erneut und hofft auf ein besseres Ergebnis.
„Hartz und herzlich“-Janine bekommt OP von Krankenkasse gezahlt
„Ich habe jetzt gedacht, das wäre so ein Beratungsgespräch“, erzählt die Bürgergeld-Empfängerin nach ihrem Termin bei der AOK. Doch wirklich weitergeholfen habe man ihr nicht: „Viel beraten können die da nicht. Die geben es ja dann nur weiter.“ Der Antrag der Mannheimerin auf Kostenübernahme durch die Krankenkasse werde nun geprüft: „Das kann aber schon fünf Wochen dauern.“
Die Bürgergeld-Empfängerin schildert bei „Hartz und herzlich“, wie sehr ihr die überschüssige Haut den Alltag erschwert. „Mir tut ja auch der Bauch ganz arg weh. Schon wenn ich eine Jeanshose oder so anhabe, der Druck, der nervt“, erklärt Janine sichtlich verzweifelt. Auch Aktivitäten mit ihren Kindern fallen ihr schwer: „Selbst wenn ich nur eine Runde Fahrrad fahre mit den Kindern, am Ende bin ich total, auf gut Deutsch gesagt, wund und das schmerzt!“








