Bürgergeld-Empfänger Pascal bekommt Geldspritze – „Die haben das überwiesen“
Bürgergeld-Empfänger Pascal bekommt Geldspritze – „Die haben das überwiesen“
Pascal hat sich den Ruf des Arbeitsverweigerers hart bei den „Hartz und herzlich“-Zuschauern erkämpft. Dass ausgerechnet er jetzt eine Auszahlung erwartet, sorgt dementsprechend für Ärger.
Für Pascal, der von Bürgergeld lebt und über 20.000 Euro Schulden angehäuft hat, kommt nun endlich ein langersehnter Segen: Der junge Mannheimer, der bei „Hartz und herzlich“ schon seit Jahren polarisiert, bekommt zusätzlich zu seinen normalen Bezügen etwas Geld. Auf TikTok verbreitet er die frohe Kunde, doch die Reaktion der Zuschauer ist alles andere als positiv.

Nun erarbeitete Pascal sich über die Jahre den Ruf einer faulen Socke – das bleibt bisher auch praktisch das einzige, dass er sich erarbeitet hat. Auf dem Arbeitsmarkt ist der 24-Jährige noch lange nicht angekommen, nie hatte er einen Job länger als einige Wochen. Den Großteil seiner Zeit fristet er in Abhängigkeit vom Jobcenter, mit dem er sich regelmäßig anlegt. Doch jetzt das Wunder: Der „Hartz und herzlich“-Protagonist bekommt sein erstes – und vorerst letztes – Gehalt von einem Minijob.
„Hartz und herzlich“-Pascal lebt von Bürgergeld – jetzt bekommt er Gehalt
Das Gehalt aus seiner kurzfristigen Anstellung bei Edeka braucht der Bürgergeld-Empfänger womöglich dringend: Auf TikTok und bei „Hartz und herzlich“ teilt Pascal, wofür er das Geld vom Jobcenter so ausgibt. Ganz neu auf die Liste seiner Ausgaben hat es ein Ausflug nach Frankfurt, mitsamt Shopping Trip im Fan-Shop der SGE, geschafft. Außerdem ist es zu diesem Zeitpunkt auch schon fast zwei Wochen her ist, dass das Amt ihm und seiner Mutter die Bezüge ausgezahlt hat.
„Die sagen, die haben das überwiesen“, erzählt der Benz-Barackler verzweifelt auf TikTok, er wartet sehnlichst darauf, dass das Gehalt bei ihm ankommt. Wie viel er bekommt, verrät er aber nicht. Zumindest von Seiten der Zuschauer hat Pascal das Gehalt nicht verdient, obwohl er dafür arbeiten musste. „Um Gehalt zu bekommen, muss man auch arbeiten. Nicht nur fragen, ob die einen Job haben“, lautet einer, der vielen sarkastischen Kommentare unter Pascals Video. Andere unterstellen ihm, er habe das Geld von kurz nach der Kündigung bekommen und es schlichtweg vergessen.
Wie der Bürgergeld-Empfänger in Zukunft sein Leben finanziert, steht noch in den Sternen. Er und seine Mutter seit vielen Jahren abhängig vom Amt, für die 56-jährige „Hartz und herzlich“-Protagonistin Beate plant inzwischen, bis zur Rente vom Jobcenter zu leben. Pascal hat immer wieder kurze Momente, in denen er sicher ist, jetzt unbedingt arbeiten zu wollen – derzeit im Uniklinikum Mannheim. Doch schon nach kurzer Zeit verliert er das Interesse meist und schmeißt wieder hin. (str)








