Bürgergeld-Empfänger haben keine Chance auf Sorgerecht – „Hartz und herzlich“-Cindy verzweifelt
Bürgergeld-Empfänger haben keine Chance auf Sorgerecht – „Hartz und herzlich“-Cindy verzweifelt
Die Bürgergeld-Empfänger Lisa und Leon erzählen Cindy von ihren Problemen mit dem Jugendamt. Bei der „Hartz und herzlich“-Protagonistin löst das Erinnerungen aus.
Die neuen Jubiläumsfolgen der Sozialdoku „Hartz und herzlich“ zeigen die Protagonisten von einer neuen Seite. In den neusten Episoden der RTLZWEI-Sendung trifft Rostockerin Cindy, die Zuschauer lange und gut kennen, auf Lisa und Leon aus Magdeburg. Die drei haben eins gemeinsam: Ihre Kinder wurden vom Jugendamt in Obhut genommen.

Zufrieden mit dem Verhalten des Jugendamts scheint keiner zu sein. In Cindys Garten unterhalten sie sich über die Probleme und ihren Frust. Besonders für die beiden Bürgergeld-Empfänger Leon und Lisa stehen die Chancen schlecht, dass sie ihre Tochter wiederbekommen. Aber auch ihre Gastgeberin redet sich in Rage und attackiert das Jugendamt.
Bürgergeld-Empfänger verlieren Sorgerecht – Jugendamt unterstellt Kindeswohlgefährdung
„Hartz und herzlich“-Zuschauerliebling Cindy wurden beide Kinder entzogen, sie darf ihre Töchter nun gelegentlich besuchen. Der Tag, an dem das Jugendamt kam, war für sie eine schreckliche Erfahrung. „An dem Tag durfte ich gar nichts machen!“, bricht es aus der gebürtigen Rostockerin heraus, „ich durfte sie nicht wickeln, ich durfte nicht stillen, ich durfte nicht die Flasche geben. Ich durfte gar nichts!“
„Ich durfte sie von morgens an nicht mehr sehen“, teilt sie ihren Besuchern mit. Alle am Tisch sind sich einig: „Das nennt man Entfremdung!“ Doch immerhin hat Cindy Hoffnung, die „Hartz und herzlich“-Protagonistin könnte das Sorgerecht für eines ihrer Kinder zeitnah wiedererlangen. Bei ihren Gästen sieht es ganz anders aus:
„Unsere Nachbarn haben die Kleine gehabt für eine Nacht“, beginnt Lisa. Leon erzählt weiter: „Wir haben sie wiederbekommen mit dem RS-Virus!“ Ihr Kind habe schlecht Luft bekommen und gefiebert, also seien die Bürgergeld-Empfänger am Tag darauf zum Kinderarzt. Dieser konnte nicht helfen und schickte sie ins Krankenhaus. „Dort wurde sie dann stationär aufgenommen“, erzählt das Paar.

„Und dann hieß es vom Jugendamt, wir würden uns nicht aggregat um sie kümmern“, erzählt Leon, der vermutlich ‚adäquat‘ meint. Dass das Paar im Krankenhaus gestritten und zu Hause im Chaos versunken ist, erwähnen sie nicht. Der Magdeburger ärgert sich lediglich über die Forderungen des Amts: „Die haben uns eine Debatte gestellt! Die haben uns vier Tage gegeben, um die komplette Wohnung fertig zu machen – Kinderzimmer, Kinderbett muss alles aufgebaut sein!“








