4000 Euro von AOK veruntreut – Bürgergeld-Empfänger kriegen Post vom Gericht
4000 Euro von AOK veruntreut – Bürgergeld-Empfänger kriegen Post vom Gericht
Mannheim – Für einen behindertengerechten Umbau ihres Bades hatte Petras (55) Familie 4000 Euro von der AOK genehmigt bekommen. Das Vorhaben fand aber so nicht statt, was die Krankenkasse mitbekam. Jetzt gibt’s Post vom Amtsgericht.

4000 Euro wurde den Mannheimern zugesprochen, um zugunsten ihrer eingeschränkten Tochter Selina die Badewanne zu entfernen und eine Dusche einzubauen. Der Anstoß zur Beantragung sei von Petras damaligem Partner gekommen, berichtet sie bei “Hartz und herzlich” (RTLZWEI).
Die AOK sagte zu, das Geld wurde Sohn Pascal (24) ausgezahlt und an Petras Ex weitergeleitet. Kurz danach zog die Familie aber nach Dessau (Sachsen-Anhalt), weshalb dort in ein behindertengerechtes Bad investiert werden sollte. Petras Ex versäumte es aber, der AOK diese Info zu übermitteln.
Die Krankenkasse stellte Nachforschungen an und dokumentierte den nicht erfolgten Umbau in Mannheim. Aber auch in Dessau fand die Sanierung nicht in dem Ausmaß statt, dass dafür 4000 Euro gerechtfertigt gewesen wären.
Besonders heikel: Pascal ist bereits wegen Betruges vorbestraft. Eine erneute Verurteilung könnte härtere Konsequenzen haben.









