Bürgergeld-Empfänger kämpft mit der Probearbeit: „Furchtbar anstrengend“
Bürgergeld-Empfänger kämpft mit der Probearbeit: „Furchtbar anstrengend“
Bürgergeld-Empfänger Jerrick könnte bald einen neuen Job an Land ziehen. Doch die anstrengende Probearbeit macht ihm zu schaffen.

Die Ausgeburt von Spontanität ist Bürgergeld-Empfänger Jerrick nun wirklich nicht. Der Protagonist der RTL-Zwei-Sozialdoku „Hartz und herzlich“ braucht für viele Sachen ein bisschen mehr Zeit, ist eher ein Mensch der ruhigeren Sorte. Doch ab und an bieten sich Chancen, die auch Jerrick nicht einfach so liegen lassen kann.
Hatte sich der Arbeitslose doch von einem Freund inspirieren lassen, den Beruf des Rettungsschwimmers mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Und so bewarb sich Jerrick sogar. Dass man sich aber so spontan bei ihm zurückmeldete, damit hatte der Bürgergeld-Empfänger nicht gerechnet.
Bürgergeld-Empfänger: „Ich war ein bisschen gestresst“
„Ich war ein bisschen gestresst, als sie sich gemeldet haben und sagten: ‚Komm morgen vorbei.‘ Es ging schnell und so, aber irgendwie ist das auch gut. Es ist viel besser, als wenn sich das jetzt zieht, aber es war eher so, dass ich da saß und dachte, ich will mich noch vorbereiten. Dann hatte ich aber doch keine Zeit, mich vorzubereiten. Ich saß da und hatte Zweifel an mir selbst, ob ich das jetzt überhaupt hinkriege“, erklärt Jerrick.
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Aber warum? „So ein paar der Voraussetzungen sind halt echt nicht ohne. Ich dachte so: Fuck, kriege ich das jetzt hin oder nicht? Aber ich dachte mir, anstatt jetzt wieder so negativ zu denken, potenziell den Schwanz einzuziehen – auf jetzt. Mach!“
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Gesagt, getan. Jerrick ging zum Probearbeitstag und war regelrecht begeistert. Die Kollegen, die Arbeit, er war mit allem zufrieden. Und so stehen nun noch weitere Probearbeitstage bevor. Doch die sind nicht ohne. Jerrick musste zeigen, dass er für den Job geeignet ist.
Klappt die Probearbeit?
„Der Chef wollte sehen, wie ich mich auf dem Rücken anstelle mit dem Schwimmen. Nach den ersten paar Malen hat es dann ziemlich gut funktioniert. Dann wollte er sehen, wie ich mit etwas Gewicht auf mir schwimme. Die ersten paar Male war es furchtbar anstrengend. Da dachte ich okay, ich sinke, ich habe es nicht geschafft, meinen Kopf zu halten. Dann hat er mir ein paar Tipps genannt. Und weil ich sofort zugehört habe, hat es funktioniert. Ich habe dann aber auch gemerkt, das geht richtig in die Beine rein. Ich war nach drei, vier Bahnen richtig am Arsch“, gibt der 24-Jährige offen zu.
Er habe in diesen Momenten gemerkt, dass er lange Zeit körperlich kaum etwas getan habe. Das dürfte sich aber nun wohl ändern. Wir sind gespannt, ob Jerrick den Job bekommen wird. Und drücken ihm alle Daumen.
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