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Bürgergeld-Empfänger von Gericht für schuldig erklärt – „Das ist ungerecht“

Bürgergeld-Empfänger von Gericht für schuldig erklärt – „Das ist ungerecht“

Bürgergeld-Empfänger Petra und Pascal müssen sich vor Gericht verantworten.

Hartz und Herzlich & Armes Deutschland: Was ist Fake und was nicht?

Vor dem Amtsgericht in Mannheim herrscht Aufregung: „Hartz und herzlich“-Protagonist Petra und ihr Sohn Pascal müssen sich verantworten. Tränen, Wut, lange Gesichter – und mittendrin der Vorwurf, jemand habe sie eiskalt hereingelegt.

Petra schildert in einer neuen Folge der RTL Zwei Doku, wie sie die Stunden im Gerichtssaal erlebt hat. „Das waren vier volle Stunden“, sagt sie erschöpft. Schon vorher kochten bei der Bürgergeld-Empfängerin die Emotionen hoch – vor allem, weil ein alter Bekannter auftauchte, den sie für alles verantwortlich macht.

Bürgergeld-Empfänger müssen vor Gericht

„Ich weiß, dass er heute auch da ist, mein Ex“, erzählt die Mannheimerin ganz aufgebracht, „ich würde ihm gerne eine Ohrfeige verpassen!“ Der frühere Partner spielt in der Geschichte offenbar eine entscheidende Rolle – und nicht zu Petras Vorteil.

Früher hatte die Krankenkasse Geld überwiesen, damit in der Mannheimer Wohnung ein behindertengerechtes Bad für Tochter Selina entsteht. Doch die Bürgergeld-Empfänger nutzten die 4.000 Euro anders: In der neuen Bleibe in Dessau bauten sie das Bad ein – ausgerechnet Petras Ex erledigte die Arbeiten.

 

Bürgergeld-Empfänger auf 180

Der Ex-Freund machte später auf Social Media publik, dass die „Hartz und herzlich“-Protagonisten die Krankenkasse um 4.000 Euro betrogen hätten. Er habe den Behörden den Tipp gegeben und sich auch selbst gestellt, berichtet er. Petra tobt: „Es macht mich wütend, was er abgezogen hat. Und dafür müssen wir jetzt büßen“.

Sie sieht sich als Opfer: „Es ist ungerecht. Wir sind da reingeschlittert! Wir wurden dafür ausgenutzt, dass wir solche Sachen machen!“ Nach ihrer Sicht nutzte man die Bürgergeld-Situation aus, während am Ende nur sie und Pascal vor Gericht standen und die Verantwortung tragen mussten.


Mehr Nachrichten haben wir heute hier für dich zusammengestellt:

Das Urteil: Die Bürgergeld-Empfänger werden schuldig gesprochen. Trotz allem fällt das Strafmaß vergleichsweise milde aus. „Wir hätten uns ein anderes Resultat gewünscht“, resümiert Petra. „48 Arbeitsstunden haben wir aufgebrummt gekriegt!“ Außerdem gibt es ein Jahr Bewährung und die Verpflichtung zur Rückzahlung des Geldes.

Genau diese 4.000 Euro treiben die Mannheimerin nun zusätzlich um. „Dass wir die 4.000 Euro selber zurückzahlen müssen, ist halt irgendwo unfair“, klagt sie. Vom Bürgergeld könne sie solche Summen nicht stemmen, betont Petra immer wieder, auch Raten von 200 bis 300 Euro seien kaum drin.

Dieser Artikel erschien zuerst unter Bürgergeld-Empfänger von Gericht für schuldig erklärt – „Das ist ungerecht“ auf DerWesten.de.

Das Urteil: Die Bürgergeld-Empfänger werden schuldig gesprochen. Trotz allem fällt das Strafmaß vergleichsweise milde aus. „Wir hätten uns ein anderes Resultat gewünscht“, resümiert Petra. „48 Arbeitsstunden haben wir aufgebrummt gekriegt!“ Außerdem gibt es ein Jahr Bewährung und die Verpflichtung zur Rückzahlung des Geldes.

Genau diese 4.000 Euro treiben die Mannheimerin nun zusätzlich um. „Dass wir die 4.000 Euro selber zurückzahlen müssen, ist halt irgendwo unfair“, klagt sie. Vom Bürgergeld könne sie solche Summen nicht stemmen, betont Petra immer wieder, auch Raten von 200 bis 300 Euro seien kaum drin.

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