Hartz und herzlich

„Nicht so schlimm“ – Bürgergeld-Empfängerin nach einer Woche gekündigt

„Nicht so schlimm“ – Bürgergeld-Empfängerin nach einer Woche gekündigt

Bärbel lebt von Bürgergeld. Nun hatte die „Hartz und herzlich“-Protagonistin endlich einen Job – doch den verliert sie, weil sie sich weigert, eine Schicht zu übernehmen.

Im Rostocker Blockmacherring ist Arbeitslosigkeit die Norm, viele leben an der Armutsgrenze. Auch die Teilnehmer der RTLZWEI-Sendung „Hartz und herzlich“, die in der Hansestadt leben, sind auf staatliche Bezüge angewiesen. Bärbel etwa, ist seit vielen Jahren Bürgergeld-Empfängerin, obwohl sie unbedingt einen Job und ihr eigenes Geld haben will.

Bürgergeld-Empfängerin Bärbel ist bei Hartz und herzlich in Jasmins und Maiks Wohnung, sie verzeiht genervt das GEsicht
Bärbel hat nach nur einer Woche ihren Job verloren. © Screenshot / RTLZWEI

Jetzt bekam sie endlich die Chance, selbst für ihren Unterhalt zu arbeiten – doch schon nach wenigen Tagen setzt die Bürgergeld-Empfängerin den Job bei einer Zeitarbeitsfirma in den Sand. Eigentlich war sie bester Laune, als Reinigungskraft fühlte sich die Rostockerin nützlich. Doch weil sie mit den Arbeitszeiten nicht einverstanden ist, kehrt sie nun wohl zurück in die Arbeitslosigkeit.

„Hartz und herzlich“-Protagonistin beschwert sich über Arbeitszeiten – zurück zum Jobcenter

Bärbel ist gerade fleißig, sie hilft ihrem Sohn Maik und seiner Frau Jasmin bei Umzug. Das bei „Hartz und herzlich“ schwer umstrittene Paar muss wegen Maßnahmen des Jugendamts die gemeinsame Wohnung aufgeben – sie leben vorerst in einem Eltern-Kind-Heim. Mitten in den Arbeiten klingelt Bärbels Handy, ihr Arbeitgeber ruft an.

Am Telefon fragt ihr Chef, ob die Bürgergeld-Empfängerin von 19 bis 22 Uhr arbeiten könnte – für Bärbel wohl eine Unverschämtheit. Entnervt entgegnet sie ihrem Vorgesetzten: „Ich habe ja gesagt, abends mache ich nicht mehr.“ Dass sie die späten Schichten verweigert, hat schwere Konsequenzen. „Ich kriege jetzt die Kündigung“, beichtet sie Sohn Maik.

Obwohl die Rostockerin gerade einmal eine Woche arbeitete, bevor sie wieder gekündigt wurde, macht sie sich keine Sorgen. Immerhin bekommt sie die Tage, die sie gearbeitet hat, bezahlt. Und einen neuen Plan, um Geld zu verdienen, hat sie schon: „Nicht so schlimm“, meint sie, sie fahre heute ohnehin mit einer Bekannten zu einem Bauernhof, auf dem sie für etwas Kleingeld sauber machen kann. Aus Tierliebe schaffte Bärbel sich auch für zu Hause schon Vierbeiner an, doch die Tierhaltung der Bürgergeld-Empfänger fanden „Hartz und herzlich“-Zuschauer mehr als schockierend. (str)

Am Telefon fragt ihr Chef, ob die Bürgergeld-Empfängerin von 19 bis 22 Uhr arbeiten könnte – für Bärbel wohl eine Unverschämtheit. Entnervt entgegnet sie ihrem Vorgesetzten: „Ich habe ja gesagt, abends mache ich nicht mehr.“ Dass sie die späten Schichten verweigert, hat schwere Konsequenzen. „Ich kriege jetzt die Kündigung“, beichtet sie Sohn Maik.

Obwohl die Rostockerin gerade einmal eine Woche arbeitete, bevor sie wieder gekündigt wurde, macht sie sich keine Sorgen. Immerhin bekommt sie die Tage, die sie gearbeitet hat, bezahlt. Und einen neuen Plan, um Geld zu verdienen, hat sie schon: „Nicht so schlimm“, meint sie, sie fahre heute ohnehin mit einer Bekannten zu einem Bauernhof, auf dem sie für etwas Kleingeld sauber machen kann. Aus Tierliebe schaffte Bärbel sich auch für zu Hause schon Vierbeiner an, doch die Tierhaltung der Bürgergeld-Empfänger fanden „Hartz und herzlich“-Zuschauer mehr als schockierend. (str)

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