Hartz und herzlich

Bürgergeld-Empfänger müssen mehr arbeiten gehen – Amt lässt ihnen keine Wahl

Bürgergeld-Empfänger müssen mehr arbeiten gehen – Amt lässt ihnen keine Wahl

Bürgergeld-Empfänger Elvis und Katrin müssen ihre Jobsituation drastisch ändern. Das Amt lässt ihnen keine Wahl.

Große Sprünge sind bei vielen Bewohner aus den Mannheimer Benz Baracken nicht drin. Auch für Elvis und seine Frau Katrin nicht. Seit rund drei Jahren arbeitet er bei einem Behindertenfahrdienst, Katrin ist dort seit gut zwei Jahren beschäftigt. Die bekannten Protagonisten der Sozialdoku „Hartz und Herzlich“ sind nur auf Minijob-Basis angestellt, zusätzlich beziehen sie Bürgergeld. Deshalb gehören Termine beim Amt zu ihrem Alltag. „Ich habe heute einen Termin beim Jobcenter gehabt“, berichtet Katrin.

Die Sachbearbeiter wollten wissen, wie es um die Jobsuche und die aktuelle Beschäftigung der beiden steht. Sollten Katrin und Elvis nicht bald handeln, drohen ihnen nämlich Konsequenzen.

Bürgergeld-Empfänger müssen mehr arbeiten gehen

Katrin hat ihre Stunden längst aufgestockt und wurde dafür bereits einer Lohnsteuerklasse zugeordnet. Doch das reicht dem Amt nicht. Sowohl sie als auch ihr Mann sollen sich zusätzlich nach einem weiteren Minijob umsehen.

 

Hintergrund sind veränderte Regelungen beim Bürgergeld. Wer sich nicht daran hält, muss mit Sanktionen rechnen – etwa mit Kürzungen der Leistungen. Elvis bemüht sich bereits um Alternativen und hat möglicherweise eine Stelle im Krankenhaus in Aussicht. Erfahrung im Pflegebereich hat er zwar nicht, doch über Kontakte möchte er sich bald in der Klinik vorstellen.

Bürgergeld-Empfänger wünschen sich Vollzeitstelle

Eine Vollzeitstelle käme dem Ehepaar ohnehin gelegen, nicht zuletzt, weil die aktuelle politische Lage ihnen kaum Wahl lässt. Das Jobcenter verfolgt das Ziel, Katrin und Elvis möglichst schnell mehr Arbeit zu vermitteln, um sie langfristig aus dem Bürgergeld-Bezug zu bringen.

++ auch interessant: Bürgergeld-Empfänger bekommt zu viel Geld: „Ist doch nicht meine Schuld“ ++

Noch vor einigen Jahren klang die Haltung des Ehepaares allerdings anders.

Mehr Nachrichten haben wir heute hier für dich zusammengestellt:

Als beide beim Fahrdienst anfingen, zog Elvis in der Bürgergeld-Doku ein ernüchterndes Fazit. „Wir gehen arbeiten. Was haben wir davon? Nicht viel, gell? Vom finanziellen Standpunkt bringt’s gar nichts, meiner Meinung nach.“

Hintergrund sind veränderte Regelungen beim Bürgergeld. Wer sich nicht daran hält, muss mit Sanktionen rechnen – etwa mit Kürzungen der Leistungen. Elvis bemüht sich bereits um Alternativen und hat möglicherweise eine Stelle im Krankenhaus in Aussicht. Erfahrung im Pflegebereich hat er zwar nicht, doch über Kontakte möchte er sich bald in der Klinik vorstellen.

Bürgergeld-Empfänger wünschen sich Vollzeitstelle
Eine Vollzeitstelle käme dem Ehepaar ohnehin gelegen, nicht zuletzt, weil die aktuelle politische Lage ihnen kaum Wahl lässt. Das Jobcenter verfolgt das Ziel, Katrin und Elvis möglichst schnell mehr Arbeit zu vermitteln, um sie langfristig aus dem Bürgergeld-Bezug zu bringen.

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Noch vor einigen Jahren klang die Haltung des Ehepaares allerdings anders.

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